Ferienwohnung Zillertal

Familie Martina & Walter Leo
Zellbergeben 88, A-6277 Zellberg

 

Tel.: +43 664 1642322
Email: info@ferienwohnungzillertal.at

KÖNIGINNENZUCHT

Auffahrtsmöglichkeiten zur Belegstelle Gaistal 2010:

Die 1. Auffuhr zur Belegstelle Gaistal ist am 29. Mai 2010.

Weitere Termine am 12. Juni, 26. Juni und die letzte Möglichkeit am 10. Juli.

EWK und Apidea dürfen nicht mit Honigfutterteig versorgt werden. Nur Mittelwände in den Kästchen verwenden. Gesundheitszeugnis nicht vergessen.

Ich freue mich schon auf die 1. Auffuhr ins Gaistal.

Hier aber nun meine Aktivitäten zur Königinnenzucht aus dem Jahr 2009:

Seit Mai 2009 bin ich nun mit der Königinnenzucht beschäftigt. Nachdem ich an der Imkerschule in Imst einen Königinnenzuchtkurs absolviert habe, den ich wirklich jeden Imker bestens empfehlen kann, habe ich meine heurigen Arbeitsschritte fotografiert, um für alle Interessierten der Imkerei zugänglich zu machen. Nachdem ich vom besten Volk den Zuchtstoff ausgesucht hatte, werde ich meinen Königinnen auf die Belegstelle Gaistal bringen. Meine Auslese geht in Erster Linie nach Ertrag, Sanftmut, Putztrieb, Wabenstetigkeit und Varroatoleranz.

Hier nun die aktuellen Bilder mit Beschreibung:

In einem Weisellosen Volk wurde der Zuchtrahmen mit dem von mit ausgewählten Zuchtstoff angezogen. Kurz vor dem Schlüpfen der Königin, werden die Weiselzellen verschult. Wenn man Glück hat, und nicht gerade eine sehr gute Tracht ist, wird der Rahmen nicht, oder nur sehr wenig verbaut.

Zum verschulen wird etwas Futterteig aus Staubzucker, Germ und Zitronensaft in den Käfig gegeben. Es kommen noch 5 bis 6 Bienen dazu. Dann wird die Weiselzelle hineingesteckt. Bis Zum Schlupf der Königinnen, kommen die Käfige wieder zurück ins Volk.

Im unteren Teil der Latte sind Zanderkäfige zu sehen, oben sind Käfige aus dem Nicot Zuchtsystem.

Die Königinnen werden danach mit einem Becher voll Bienen in Begattungskästchen einlogiert, mit Futter versorgt und in einem kühlen Raum, bis zur Auffuhr auf die ACA Belegstelle Gaistal dort belassen. Die Kästchen müssen Drohnenfrei sein, und mit einem Germfutterteig gefüllt.

Am Samstag, dem 13. Juni 2009 war es dann soweit. Meine Erste Auffuhr auf die Belegstelle Gaistal. Treffpunkt war um 06.00 Uhr morgens. Das hieß für mich früh aufstehen, denn die Anfart beträgt 110 Kilometer. Die Kästchen werden vom Belgstellenwart Gaistal, Herrn Walter Praxmarer noch Kontrolliert.
Hier noch ein Bild mit Blick auf die Begattungskästchen. Zum Teil werden noch Einwabenkästchen aufgestellt, die meisten Kästchen sind allerdings schon Mehrwabenkästchen, wie das im obigen Bild einer Schweizer Firma.
Auf den nächsten beiden Bildern sind ein Großteil der ausgewählten Vatervölker zu sehen. Aufgrund des exponierten Standortes ist Drohnenfreiheit anderer, nicht Reingezüchteter Völker, ausgeschlossen.
Nach dem Aufstellen gehört natürlich noch ein "Imkerhuagacht" dazu. Leider fehlte mir aber dieses Mal die Zeit. Ich werde es aber beim Abholen der Begatungskästchen in 2 Wochen nachholen.
Am 18.07.2009 fuhr ich dann mit Imkermeister Hauser Otto aus Fügen zur Belegstelle Weissenbach im Ahrntal nach Südtirol, um auch dort Königinnen auf die Carnica Belegstelle Weissenbach zu bringen. Ich bedanke mich beim Otto für´s mitnehmen nach Südtirol, und auch beim Belegstellenleiter, Künig Jakob, für die freundliche Aufnahme bei seiner Belegstelle. Da gehörte natürlich ein Schnapsl auch dazu.
Hier ein Blick auf die Belegstelle Weißenbach im Ahrntal. Pro Jahr werden an die 600 Carnika Königinnen zur Belegstelle gebracht.
Noch ein Bild mit Künig Jakob, und mir. Ganz typisch sind für Südtirol, die blauen Arbeitsschürzen, natürlich mit Aufdruck, Imkerverein Weissenbach.
Zugleich wurde am Samstag ein Belegstellenfest gefeiert, zu dem trotz der Widrigen Wetterverhältnisse über 30 Besucher gekommen sind. Im Bild, Obmann Pohl Engelbert mit Tochter, Gufler Heinrich, Tasser Stefan und Belegstellenleiter Künig Jakob. Es wurden auch 2 Reinzuchtköniginnen und eine künstl. besamte Königin verlost. Für Speis und Trank war auch bestens gesorgt. So konnten wir gestärkt am Nachmittag unsere Heimreise wieder antreten.